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Tutankhamun's Garland
Als Howard Carter im Jahr 1922 die Grabkammer des Tutanchamun öffnete, fand er den Pharao in Blumen gebettet. Nicht im übertragenen Sinne. Buchstäblich: Sein einbalsamierter Körper lag unter einem Mantel aus Blüten, die über drei Jahrtausende im Dunkel überdauert hatten. Jahrzehntelang deutete die Ägyptologie diese botanischen Überreste als rein symbolische Tributgaben — schöne Gesten der Frömmigkeit, pflanzliche Poesie für das Jenseits. Doch eine wachsende Zahl von Forschend


Die Blaue Lotusblume und Osiris: Auferstehung, Ritual und die Architektur des ägyptischen Jenseits
Es gibt eine Blume, die auf dich gewartet hat. Jeden Morgen öffnet sie ihre Blütenblätter bei der ersten Berührung der Sonne — steigt aus dunklem Wasser empor in strahlendes Erblühen. Und jeden Abend schließt sie sich wieder, sinkt unter die Oberfläche zurück, hinein in das fruchtbare Mysterium der Tiefe. Seit Jahrtausenden tut sie dies an den Ufern des Nils. Und die Zivilisation, die neben ihr erblühte — die alten Ägypter —erkannten in ihrer Bewegung nicht bloße Botanik, son
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